„LGBT“ sind sie so geboren?

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Der Lob gebührt Gott, dem Herrn der Welten und der Segen sei über unseren Herrn Muhammad und seiner reinen Nachkommenschaft.

LGBT ist eine Abkürzung und steht für Personen, die nicht „heterosexuell“ sind, stattdessen bevorzugen sie gleichgeschlechtliche Beziehungen (d. h. lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell). Das ist ein relativ neuer Begriff für verschiedene Fraktionen, die nicht in einer „reinen“ (Ehemann/Ehefrau) Ehe leben. Sie sind mittlerweile überall zerstreut und daher Teil unserer Gesellschaft.

Der Hauptzweck des kurzen Artikels ist es, basierend auf schiitischen Überlieferungen klarzustellen, dass Gott keinen auf dieser Weise erschaffen würde um ihn danach dafür zu bestrafen. Das ist jenseits der Gerechtigkeit des barmherzigsten und gütigsten Herrn der Welten. Wir werden feststellen, dass es das Werk von Satan ist. Er lockt sie durch zahlreiche Rechtfertigungen und Argumente in die „gleichgeschlechtliche“ Falle. Sobald sie diese „Gewohnheit“ angenommen haben, erleben sie ein „kleines“ Wachstum (wie eine kleine Drüse am Hintereingang, so dass die Menschen, wenn sie es bemerken, denken, sie seien so geboren), welches sie bei Aufregung dazu veranlasst, die gleichgeschlechtliche Beziehung aufzusuchen. Wir sollten uns nicht in öffentliche Debatten begeben oder uns auf wissenschaftlicher Ebene bewegen (ob „LGBT“ genetisch beweisbar ist). Wir sollten unsere Diskussionen eher auf die religiösen Perspektive beschränken – indem wir Überlieferungen vorstellen und den Lesern die Möglichkeit geben, sich damit eigenständig zu befassen. Denn am Ende des Artikels, durch die Worte Gottes, müsste jeder, der die Fähigkeit des klaren Denkens besitzt, zum Ergebnis kommen, das dies das Werk von Satan ist. Auch für jene, die sich gerne auf wissenschaftlicher Ebene bewegen. Denn auch die Wissenschaft hat bis heute keine einzige genetische Ursache für das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten feststellen können. Lediglich das die Umweltfaktoren die „Anziehung zum gleichgeschlechtlichen“ beeinflussen. Die wissenschaftliche Evidenz neigt dazu, sich durch besserem Verständnis, neue Daten und Diagnosetechniken zu ändern. Hierzu folgende Studie:

Wenn die Genetik bei der sexuellen Orientierung zu rund 30 Prozent eine Rolle spielt, dann wird sie zwar vererbt, aber wo, das lässt sich nicht ermitteln. Es gibt also kein Schwulen-Gen, keine Krankheit, nichts dergleichen. Die anderen 70 Prozent Einfluss aus Umwelt und Erziehung finden schon im Mutterleib oder kurz nach der Geburt statt und sind daher auch nicht beeinflussbar. Jan Korbel, Forschungsgruppenleiter am European Molecular Biology Laboratory Heidelberg, ordnet das so ein: „Diese Studie zeigt deutlich, dass die Erblichkeit sexueller Orientierungen gering ist und man anhand des Erbguts einer Person diesbezüglich nichts ‚ablesen‘ kann.“

 

Aus islamischer Sicht ist es strengstens verboten, und der Islam verhängt schwere Strafen gegen diejenigen, die an diesen Taten beteiligt sind.

 

وقد روي عن أبي عبد الله وأبي إبراهيم عليهم‏ا السلام أنّهما قالا قال رسول الله صلى الله عليه وآله لعن الله المتشبهات بالرجال من النساء ولعن الله المتشبهين من الرجال بالنساء

Es ist von Abū ʿAbdillāh (aṣ-Ṣādiq) und Abū Ibrāhīm (al-Kāẓim) erzählt worden, dass sie sagten: Gottes Gesandter, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sagte: „Gott verfluche diejenigen von den Frauen, die die Männer nachahmen und Gott verfluche diejenigen von den Männern, die die Frauen nachahmen.“

[Al-Kāfī von al-Kulainī, Bd. 5, S. 552]

Die Strafe darf nur von einem Unfehlbaren Imam durchgeführt werden.

Die ersten interessanten Fragen, die einem als erstes in den Sinn kommen, ist: Wie hat diese Praxis begonnen und wer waren die ersten Menschen, die sich diese Angewohnheiten angeeignet haben?

Der Heilige Koran selber beantwortet diese beiden oben genannten Fragen:

وَلُوطًا إِذْ قَالَ لِقَوْمِهِ أَتَأْتُونَ الْفَاحِشَةَ مَا سَبَقَكُمْ بِهَا مِنْ أَحَدٍ مِنَ الْعَالَمِينَ

»Und (Wir sandten) Lot. Als er zu seinem Volk sagte; «Wollt ihr denn das Schändliche begehen, wie es vor euch keiner von den Weltenbewohnern begangen hat?!« [7:80]

نَّكُمْ لَتَأْتُونَ الرِّجَالَ شَهْوَةً مِنْ دُونِ النِّسَاءِ ۚ بَلْ أَنْتُمْ قَوْمٌ مُسْرِفُونَ

»Ihr geht in Begierde zu den Männern, statt zu den Frauen. Nein, ihr seid maßlose Leute« [7:81]

 

Die Praxis, um die es hier geht, wurde zuerst vom Volk des Propheten Lot praktiziert. Warum und Wie wird in den folgenden Abschnitten anhand einiger Überlieferungen dargelegt. Jedoch genügt hier schon zu sagen, dass es der Satan war, der die Menschen lehrte und sie dazu verleitete, sich Männern zu nähern ——> heute verleitet er auch die Frauen dazu, sich den Frauen zu nähern. Von Anfang war es der Satan, der die Menschen dazu verleitete, alle Arten von Sünden zu begehen, einschließlich die Sünden, die wir hier besprechen. Gott bestrafte das Volk von Lot. Diejenigen die entweder gleichgeschlechtliche Beziehungen führten oder diejenigen die mit ihnen befreundet waren. Auch wurden diejenigen die schwiegen, ohne ihre Abscheu ihnen gegenüber zu zeigen oder sie zu verlassen, bestraft.

 

Wie Gott sagte:

وَأَمْطَرْنَا عَلَيْهِمْ مَطَرًا ۖ فَانْظُرْ كَيْفَ كَانَ عَاقِبَةُ الْمُجْرِمِينَ

»Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen. Schau, wie das Ende der Übeltäter war« [7:84]

Gerechtigkeit – Natürliche Veranlagung:

Gott, der immer gerecht und gütig ist, würde niemanden bestrafen, der von Natur aus mit einer bestimmten Behinderung oder einer bestimmten Neigung/ Eigenschaft geboren wurde. Durch die weltlichen Einflüsse, kann es durchaus passieren, das bestimmte unislamische Neigungen entstehen (Einflüsterung vom Teufel), jedoch muss derjenige sich dem widersetzen, so wie Gott es von uns verlangt.

 

عنه، عن محمد بن علي، عن غير واحد من أصحابه، يرفعه إلى أبي جعفر عليه السلام، قال: قيل له: يكون المؤمن مبتلى؟ – قال: نعم، ولكن يعلو ولا يعلى

Muḥammad b. ʿAlī berichtete, dass Imam al-Bāqir, der Frieden über ihm, gefragt wurde: „Wird der Gläubige geprüft?“ Er sprach: „Ja, aber er gewinnt die Oberhand und es gewinnt nicht die Oberhand über ihn.“

[Al-Maḥāsin, Bd. 1, S.113, h.107]

Gott nennt die Menschen nicht „taub“, „stumm“ und „blind“ aufgrund ihrer Behinderung, sondern aufgrund ihrer Sturheit als Antwort auf die „Führung“, die sie nicht beherzigen und absichtlich nicht nachgehen und so werden sie im Jenseits wieder auferstehen.

صُمٌّ بُكْمٌ عُمْيٌ فَهُمْ لَا يَرْجِعُونَ

»Taub, stumm, blind sind sie; Sie werden nicht umkehren« [2:18]

ثُمَّ قَالَ: «صُمٌ‏» يَعْنِي يَصُمُّونَ فِي الْآخِرَةِ فِي عَذَابِهَا. «بُكْمٌ‏» يَبْكَمُونَ هُنَاكَ بَيْنَ أَطْبَاقِ نِيرَانِهَا «عُمْيٌ‏» يَعْمُونَ هُنَاكَ

Imam Ḥasan al-ʿAskarī, der Frieden über ihm, sagte: „Dann sagte Gott: „Taub (2:18) – das bedeutet, dass sie im Jenseits in ihrer Bestrafung taub sein werden. Stumm – sie werden dort drüben zwischen den Schichten ihres Feuers verstummen. Blind- sie werden dort drüben erblinden.“

[Tafsīr imam Ḥasan al-ʿAskarī,  S .65]

 

Das ist eine Warnung in den Worten Gottes:

وَ ذَلِكَ نَظِيرُ قَوْلِهِ عَزَّ وَ جَلَّ

وَ نَحْشُرُهُمْ يَوْمَ الْقِيامَةِ عَلى‏ وُجُوهِهِمْ عُمْياً وَ بُكْماً وَ صُمًّا- مَأْواهُمْ جَهَنَّمُ كُلَّما خَبَتْ زِدْناهُمْ سَعِيراً

»(Wen Gott rechtleitet, der ist es, der der Rechtleitung folgt. Und für die, die Er irreführt, wirst du außer Ihm keine Freunde finden.) Und Wir werden sie am Tag der Auferstehung versammeln, (sie wandeln) vor sich hin, blind, stumm, taub. Ihre Heimstätte ist die Hölle. Sooft sie schwächer wird, mehren Wir ihnen den Feuerbrand« [17:97]

In einem anderem Vers sagt Gott:

 

تِلْكَ آيَاتُ اللَّهِ نَتْلُوهَا عَلَيْكَ بِالْحَقِّ ۗ وَمَا اللَّهُ يُرِيدُ ظُلْمًا لِلْعَالَمِين

»Das sind die Zeichen Gottes. Wir verlesen sie dir der Wahrheit entsprechend. Und Gott will kein Unrecht für die Weltenbewohner« [3:108]

 

ابن بابويه، قال: حدثنا محمد بن أحمد السناني (رضي الله عنه)، قال: حدثنا محمد بن أبي عبد الله الكوفي، عن سهل بن زياد الآدمي، عن عبد العظيم بن عبد الله الحسني (رضي الله عنه)، عن إبراهيم بن أبي محمود، قال: سألت أبا الحسن الرضا (عليه السلام) عن قول الله تعالى: وَ تَرَكَهُمْ فِي ظُلُماتٍ لا يُبْصِرُونَ فقال: «إن الله تبارك و تعالى لا يوصف بالترك كما يوصف خلقه، و لكنه متى علم أنهم لا يرجعون عن الكفر و الضلالة منعهم المعاونة و اللطف، و خلى بينهم و بين اختيارهم»

Ibrāhīm b. Maḥmūd berichtete: „Ich fragte Imam ar-Riḍa, der Frieden über ihm:»Mit ihnen ist es wie mit dem, der ein Feuer anzündete. Als es erleuchtete, was um ihn herum war, nahm Gott ihnen das Licht hinweg und ließ sie in Finsternissen zurück, so daß sie nicht sehen können« (2:17) Da sagte er: „Gott, der gesegnete und Erhabene, kann nicht wie seine Geschöpfe mit dem „Verlassen“ beschrieben werden. Doch als er sah, dass sie nicht vom Unglaube und Irrleitung zurückkehren würden, hörte Er auf, ihnen Hilfe und Güte zu erweisen. Er überließ sie sich selbst und ihrer Entscheidung.“

[ʿuyūn Aḫbār ar-Riḍā, Bd. 1, S. 123]


Einkehr, Reue und Orientierung:

Gibt es einen Weg aus diesen unerwünschten Gewohnheiten, wenn einem im Nachhinein die Fehler bewusst werden? Nun, die Tür der Reue ist immer offen, sagte Gott:

 

وَرَبُّكَ الْغَفُورُ ذُو الرَّحْمَةِ ۖ لَوْ يُؤَاخِذُهُمْ بِمَا كَسَبُوا لَعَجَّلَ لَهُمُ الْعَذَابَ ۚ بَلْ لَهُمْ مَوْعِدٌ لَنْ يَجِدُوا مِنْ دُونِهِ مَوْئِلًا

»Und dein Herr ist voller Vergebung, und Er besitzt die Barmherzigkeit. Würde Er sie für das belangen, was sie erworben haben, würde Er für sie die Pein beschleunigen. Aber sie haben eine Verabredung, vor der sie keine Zuflucht finden werden« [18:58]

 عن أبي حمزة قال: قلت لمحمد بن علي: عذب الله نساء قوم لوط بعمل رجالهم قال: الله أعدل من ذلك استغنى الرجال بالرجال والنساء بالنساء

Abī Ḥamza aṯ-Ṯūmālī berichtete: Ich sagte zu Muḥammad b. ʿAlī, der Frieden über ihm: „Gott bestrafte die Frauen des Volkes von Lot aufgrund der Taten ihrer Männer.“ Der Imam sagte: „Gott ist gerechter als das, sodass die Männer sich mit den Männer begnügten und die Frauen mit den Frauen.“

[Tafsīr Abī Ḥamza aṯ-Ṯūmālī, ḥ. 102]

 

عن جابر بن عبد الله، قال: قال رسول الله (صلى الله عليه و آله:
«إن من أخوف ما أخاف على امتي عمل قوم لوط»

Der Gesandte Gottes, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sagte: „Am meisten fürchte ich für meine Gemeinschaft, dass sie die (selben) Taten der Leute von Lot begehen.“

[Mīzān-ul-Ḥikma, Bd. 4, S. 2806]

 

Bestrafung für die unmoralischen:

عَلِيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ عَنْ أَبِيهِ عَنْ عُثْمَانَ بْنِ سَعِيدٍ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ سُلَيْمَانَ عَنْ مَيْمُونٍ الْبَانِ قَالَ كُنْتُ عِنْدَ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) فَقُرِئَ عِنْدَهُ آيَاتٌ مِنْ هُودٍ فَلَمَّا بَلَغَ وَ أَمْطَرْنا عَلَيْها حِجارَةً مِنْ سِجِّيلٍ مَنْضُودٍ مُسَوَّمَةً عِنْدَ رَبِّكَ وَ ما هِيَ مِنَ الظَّالِمِينَ بِبَعِيدٍ قَالَ فَقَالَ مَنْ مَاتَ مُصِرّاً عَلَى اللِّوَاطِ لَمْ يَمُتْ حَتَّى يَرْمِيَهُ اللَّهُ بِحَجَرٍ مِنْ تِلْكَ الْحِجَارَةِ تَكُونُ فِيهِ مَنِيَّتُهُ وَ لَا يَرَاهُ أَحَدٌ

Ich befand mich in der Gegenwart von Abū ʿAbdillah, der Frieden über ihm, woraufhin hin ein Vers aus dem Kapitel „Hud“ rezitiert wurde: »Als nun unser Befehl eintraf, kehrten Wir in ihrer Stadt das Oberste zuunterst und ließen auf sie Backsteine aus übereinandergeschichtetem Ton regnen (11:82) Bei deinem Herrn gekennzeichnete (Steine). Und sie liegt denen, die Unrecht tun, gewiß nicht fern (11:83)«. So sagte er:„Wer auf Sodomie beharrend starb, sodass er nicht Buße tat, den steinigt Gott mit jenen Steinen (11:82). Darin wird sein Tod sein, während ihn keiner sieht.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, K. 180, ḥ. 9]

 

حَمَّدُ بْنُ يَحْيَى عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدٍ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ يَحْيَى عَنْ طَلْحَةَ بْنِ زَيْدٍ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ( صلى الله عليه وآله ) مَنْ قَبَّلَ غُلَاماً مِنْ شَهْوَةٍ أَلْجَمَهُ اللَّهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ بِلِجَامٍ مِنْ نَارٍ

Imam aṣ-Ṣādiq, der Frieden über ihm, sagte: „Wer einen Jungen aus lüsterner Begierde küsst, den wird Gott am Tag des Gerichts mit einem Zaum aus Feuer zügeln.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, K. 180, ḥ. 10]

 

Eine gleichgeschlechtliche Ehe ist aus dem Grunde verboten, weil die Akt die verübt wird, nicht ihrer natürlichen Veranlagung entspricht. Sie verderben das System und die Welt.

وقد روي عن أبي عبد الله وأبي إبراهيم عليهم‏ا السلام أنّهما قالا قال رسول الله صلى الله عليه وآله لعن الله المتشبهات بالرجال من النساء ولعن الله المتشبهين من الرجال بالنساء

Es ist von Abū ʿAbdillāh (aṣ-Ṣādiq) und Abū Ibrāhīm (al-Kāẓim) erzählt worden, dass sie sagten: Der Gesandte Gottes, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sagte: „Gott verfluche diejenigen von den Frauen, die die Männer nachahmen und Gott verfluche diejenigen von den Männern, die die Frauen nachahmen.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, S. 552]

 

وروى الصدوق عن جعفر بن محمد عن آبائه في وصية النبي صلى الله عليه وآله لعلي عليه ‏السلام قال يا علي خلق اللّه عزّ وجل الجنّة لبنتين لبنة من ذهب ولبنة من فضة إلى أن قال فقال اللّه جلّ جلاله وعزتي وجلالي لا يدخلها مدمن خمر ولا نمّام ولا ديّوث ولا شرطي ، ولا مخنّث

Aṣ-Ṣadūq erzählte von Ǧaʿfar b. Muḥammad, von seinen Vätern, über das Vermächtnis des Propheten, Gott segen ihn und seine reine Nachkommenschaft, an ʿAlī, der Frieden über ihm: „O ʿAlī, Gott schuf das Paradies für zwei Bauten: Für einen Bau aus Gold und einen Bau aus Silber.“ Bis er, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sagte: Da sprach Gott (ǧ.): „Bei Meinem Ansehen und Meiner Herrlichkeit, weder gelangt dort ein Alkoholabhängiger hinein, noch ein Verleumder, ein Eifersuchtsloser, der Wettende oder ein Zweigeschlechtlicher.“

[Wasā’il-uš-Šī’ah, , Bd. 15, S. 343, ḥ. 20697]

 

أبي رحمه الله قال حدثنا محمد بن يحيى عن محمد بن أحمد قال: حدثني أبو جعفر أحمد بن أبي عبد الله عن أبي الجوزاء عن الحسين بن علوان عن عمرو بن خالد عن زيد بن علي عن آبائه عن علي عليه السلام انه رأي رجلا به تأنيث في مسجد رسول الله صلى الله عليه وآله فقال له: اخرج من مسجد رسول الله يا من لعنه رسول الله، ثم قال علي عليه السلام: سمعت رسول الله صلى الله عليه وآله يقول: لعن الله المتشبهين من الرجال بالنساء والمتشبهات من النساء بالرجال

Und Zaid b.ʿAlī, erzählte von seinen Vätern, von ʿAlī, der Frieden über ihm, dass er jemanden in der Moschee vom Gesandten Gottes, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sah, der Verweiblichung aufwies. Da sagte er zu ihm: „O du der vom Gott gesandten verflucht wurde, verlasse [auf die Stelle] die Moschee des Gottgesandten.“ Hierauf sprach ʿAlī, der Frieden über ihm: „Ich hörte den Gesandten Gottes, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, sagen: „Gott verfluche diejenigen von den Männern, die die Frauen nachahmen und diejenigen von den Frauen, die die Männer nachahmen.“

[ʿilal-uš-Šarāʾiʿ, Bd. 2, S. 602]

 

وعن أبي خديجة عن أبي عبد الله عليه ‏السلام قال لعن رسول الله المتشبهين من الرجال بالنساء والمتشبهات من النساء بالرجال وهم المخنثون واللاتي ينكحن بعضهن بعضا

Und von Abū Ḫadīǧah, dass Abū ʿAbdillāh (aṣ-Ṣādiq), der Frieden über ihm, sagte: „Der Gesandte Gottes, Gott segne ihn und seine reine Nachkommenschaft, verfluchte diejenigen von den Männern, die die Frauen nachahmen und diejenigen von den Frauen, die die Männer nachahmen und sie sind die Zweigeschlechtlichen und diejenigen (Frauen), die miteinander verkehren.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, S. 550]

 

Würde der Glaubige von dieser Plage heimgesucht werden?

 

الْحُسَيْنُ بْنُ مُحَمَّدٍ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ عِمْرَانَ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ جَبَلَةَ عَنْ إِسْحَاقَ بْنِ عَمَّارٍ قَالَ قُلْتُ لِأَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلا ) هَؤُلَاءِ الْمُخَنَّثُونَ مُبْتَلَوْنَ بِهَذَا الْبَلَاءِ فَيَكُونُ الْمُؤْمِنُ مُبْتَلًى وَ النَّاسُ يَزْعُمُونَ أَنَّهُ لَا يُبْتَلَى بِهِ أَحَدٌ لِلَّهِ فِيهِ حَاجَةٌ قَالَ نَعَمْ قَدْ يَكُونُ مُبْتَلًى بِهِ فَلَا تُكَلِّمُوهُمْ فَإِنَّهُمْ يَجِدُونَ لِكَلَامِكُمْ رَاحَةً قُلْتُ جُعِلْتُ فِدَاكَ فَإِنَّهُمْ لَيْسُوا يَصْبِرُونَ قَالَ هُمْ يَصْبِرُونَ وَ لَكِنْ يَطْلُبُونَ بِذَلِكَ اللَّذَّةَ

Von Isḥāq b.ʿAmmār, wird berichtet: „Ich sagte zu Abū ʿAbdillāh, der Frieden über ihm: Die Zweigeschlechtlichen sind von dieser  Plage befallen und auch ein Gläubiger kann von dieser Plage heimgesucht werden. Die Menschen behaupten, dass niemand geplagt werden kann, und die Menschen sagen, dass niemand davon heimgesucht werden kann, wenn er bei Gott einen Nutzen hätte. Er sagte: „Ja, es ist möglich dass man durch diese Plage betroffen sein kann, so spricht nicht mit ihnen denn sie könnten bei eurem Gerede Erholung (rāḥah) verspüren.“ Ich sagte: „Möge ich dir geopfert sein, halten sie es denn nicht aus?“ Er sagte: „Sie können geduldig sein, jedoch begehren sie es.“

[Al-Kāfī, Bd. 5 K. 181 h. 10]

 

In den folgenden Überlieferungen, kommen wir nochmal zurück zur ersten Frage: Kommen sie so zur Welt?

عن أبي ميثم بن أبي يحيى عن جعفر بن محمد عليه السلام قال: ما من مولود يولد إلا وإبليس من الأبالسة بحضرته، فان علم الله أنه من شيعتنا حجبه من ذلك الشيطان، وإن لم يكن من شيعتنا أثبت الشيطان إصبعه السبابة في دبره فكان مأبونا فإن كان امرأة أثبت في فرجها فكانت فاجرة فعند ذلك يبكي الصبي بكاءا شديدا إذا هو خرج من بطن أمه، والله بعد ذلك يمحو ما يشاء ويثبت وعنده أم الكتاب

Abū Maiṯam b. Abī Yaḥya berichtete, dass Imam aṣ-Ṣādiq, der Frieden über ihm, sagte: „Es gibt kein Neugeborenes, außer dass ein Teufel von den Teufeln in seiner Gegenwart ist. Wenn Gott wusste, dass es von unseren Anhängern ist, dann schützte Er es vor jenem Satan und wenn es nicht von unseren Anhängern war, dann führt der Satan seinen Zeigefinger in sein Hinterteil ein, worauf es jemand wird, dem beigewohnt wird und wenn es eine Frau ist, dann führt der Satan seinen Zeigefinger in ihr Schamteil ein, worauf es ein unkeusches Weib wird. Zu jener Zeit weint das Kind bitterlich, wenn es den Bauch seiner Mutter verlässt und danach löscht Gott, was Er will und schreibt nieder und bei Ihm ist die Mutter der Schrift.“ [13:39]

[Biḥār-ul-Anwār, Bd. 4, S. 121, ḥ. 64]

 

عِدَّةٌ مِنْ أَصْحَابِنَا عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدٍ عَنِ الْحُسَيْنِ بْنِ سَعِيدٍ وَ مُحَمَّدُ بْنُ يَحْيَى عَنْ مُوسَى بْنِ الْحَسَنِ عَنْ عُمَرَ بْنِ عَلِيِّ بْنِ عُمَرَ بْنِ يَزِيدَ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ عُمَرَ عَنْ أَخِيهِ الْحُسَيْنِ عَنْ أَبِيهِ عُمَرَ بْنِ يَزِيدَ قَالَ كُنْتُ عِنْدَ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) وَ عِنْدَهُ رَجُلٌ فَقَالَ لَهُ جُعِلْتُ فِدَاكَ إِنِّي أُحِبُّ الصِّبْيَانَ فَقَالَ لَهُ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) فَتَصْنَعُ مَا ذَا قَالَ أَحْمِلُهُمْ عَلَى ظَهْرِي فَوَضَعَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) يَدَهُ عَلَى جَبْهَتِهِ وَ وَلَّى وَجْهَهُ عَنْهُ فَبَكَى الرَّجُلُ فَنَظَرَ إِلَيْهِ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) كَأَنَّهُ رَحِمَهُ فَقَالَ إِذَا أَتَيْتَ بَلَدَكَ فَاشْتَرِ جَزُوراً سَمِيناً وَ اعْقِلْهُ عِقَالًا شَدِيداً وَ خُذِ السَّيْفَ فَاضْرِبِ السَّنَامَ ضَرْبَةً تَقْشِرُ عَنْهُ الْجِلْدَةَ وَ اجْلِسْ عَلَيْهِ بِحَرَارَت فَقَالَ عُمَرُ فَقَالَ الرَّجُلُ فَأَتَيْتُ بَلَدِي فَاشْتَرَيْتُ جَزُوراً فَعَقَلْتُهُ عِقَالًا شَدِيداً وَ أَخَذْتُ السَّيْفَ فَضَرَبْتُ بِهِ السَّنَامَ ضَرْبَةً وَ قَشَرْتُ عَنْهُ الْجِلْدَ وَ جَلَسْتُ عَلَيْهِ بِحَرَارَتِهِ فَسَقَطَ مِنِّي عَلَى ظَهْرِ الْبَعِيرِ شِبْهُ الْوَزَغِ أَصْغَرُ مِنَ الْوَزَغِ وَ سَكَنَ مَا بِي

 

Von ʿUmar b. Yazīd sagte: „Ich war bei Abū ʿAbdillāh, der Frieden über ihm, während ein Mann bei ihm war.So sagte er: „Möge ich dir geopfert werden, ich liebe junge Männer.“ So sagte Abū ʿAbdillāh, der Frieden über ihm, zu ihm: „Und was tust du?“ Er sagte: „Ich trage sie auf meinem Rücken.“ So tat Abū ʿAbdillāh, der Frieden über ihm, seine Hand auf seine Stirn und drehte sein Gesicht weg. Der Mann weinte und daraufhin schaute Abū ʿAbdillāh ihn an, als ob er ihn bemitleiden würde. So sagte er: „Wenn du dein Land betrittst, dann kaufe ein dickes Kamel und fessele ihn mit einer starken Fessel und nehme das Schwert; schlage den Höcker mit einem Schlag, der die Haut enthülst und setze dich auf ihn während er noch warm ist.“ So sagte ʿUmar: „So sagte der Mann: „So betrat ich mein Land und kaufte ein Kamel. So fesselte ich es mit einer starken Fessel und nahm mein Schwert. Dann schlug ich damit den Höcker mit einem Schlag und enthülste von ihm die Haut. Und setzte mich auf ihn drauf während er noch warm war. So fiel von mir auf den Rücken des Kamels eine Eidechse heraus, die kleiner war als eine (gewöhnliche) Eidechse und das was mich plagte, hatte sich gelegt.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, K. 181, ḥ. 6]

 

مُحَمَّدٌ عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدٍ عَنْ عَلِيِّ بْنِ الْحَكَمِ عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ الْعَزْرَمِيِّ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) قَالَ قَالَ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ ( عليه السلام ) إِنَّ لِلَّهِ عِبَاداً لَهُمْ فِي أَصْلَابِهِمْ أَرْحَامٌ كَأَرْحَامِ النِّسَاءِ قَالَ فَسُئِلَ فَمَا لَهُمْ لَا يَحْمِلُونَ فَقَالَ إِنَّهَا مَنْكُوسَةٌ وَ لَهُمْ فِي أَدْبَارِهِمْ غُدَّةٌ كَغُدَّةِ الْجَمَلِ أَوِ الْبَعِيرِ فَإِذَا هَاجَتْ هَاجُوا وَ إِذَا سَكَنَتْ سَكَ

Imam aṣ-Ṣādiq, der Frieden über ihm, sagte, dass der Befehlshaber der Gläubigen, der Frieden über ihm, sagte: „Es gibt Diener Gottes, in dessen Hinterteilen Gebärmütter sind wie die Gebärmütter der Frauen. Er sagte: so wurde er gefragt: Was haben sie also, dass sie nicht gebären? So sagte er: sie ist umgedreht. Und in den Hinterteilen ist eine Drüse wie die Drüse eines männlichen oder weiblichen Kamels. Wenn sie sich rührt, rühren sie sich und wenn sie ruhig bleibt, bleiben sie ruhig.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, K. 181, ḥ. 3]

 

مُحَمَّدُ بْنُ يَحْيَى عَنْ مُوسَى بْنِ الْحَسَنِ عَنِ الْهَيْثَمِ النَّهْدِيِّ رَفَعَهُ قَالَ شَكَا رَجُلٌ إِلَى أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) الْأُبْنَةَ فَمَسَحَ

أَبُو عَبْدِ اللَّهِ ( عليه السلام ) عَلَى ظَهْرِهِ فَسَقَطَتْ مِنْهُ دُودَةٌ حَمْرَاءُ فَبَرَأَ

„Ein Mann beschwerte sich bei Imam aṣ-Ṣādiq, der Frieden über ihm, über al-ʾubna (Analproblem). Da wischte Imam aṣ-Ṣādiq über seinen Rücken, und ein ‚rotes Insekt‘ (eine Art Wucherung) fiel von ihm ab, und so wurde er geheilt.“

[Al-Kāfī, Bd. 5, K. 181, ḥ. 7]