Der Guru und sein Schoßhund

Von einem Extrem ins andere Extrem

Wir alle kennen ihn, die bescheidene Person, die eine Bewegung anführt, doch behauptet es nicht zu tun.Er behauptet, lediglich nur den Menschen auf dem Pfad Gottes zu führen.
In Wirklichkeit aber, verleitet er die Menschen auf seinem eigenem Pfad.

Man könnte jetzt grob behaupten, dass jede Gruppierung einen Anführer braucht, der mit Wissen „gesegnet“ ist, damit die Gruppenangehörigen eine Anlaufstelle haben und nicht gleich wie Fanatiker drauf loslaufen. Doch sollte man „Hilfe in Anspruch nehmen“ mit „sich einem Führer unterwerfen“ unterscheiden.

Es fängt immer sehr klassisch an: Man wird in eine Konfession hineingeboren und mit dem Alter befasst man sich aus Interesse mit der eigenen Religion. Entweder findet man die „Erleuchtung und Erkenntnis“ oder man verbleibt in dem, wo man gerade ist.
Und es ist Pflicht sich verständig zu machen und sich mit der Religion zu befassen.

Al-Kāfi, Kapitel 2, Seite 21, Ḥ. 5:
Abū ʿAbdillāh – der Frieden über ihm – sagte: „Der Gesandte Gottes – der Frieden über ihm und seine Nachkommenschaft – sagte: „Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht.“ in einer anderen Überlieferung: „Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim. Gott liebt ja die, die nach dem Wissen trachten.“

Al-Kāfi, Kapitel 2, Seite 21, Ḥ. 7:
Mufaḍḍal bin ʿUmar sagte: „Ich habe Abā ʿAbdillāh – der Frieden über ihm – sagen hören: ‚Sucht, euch verständig zu machen in den Angelegenheiten der Religion Gottes, und seid nicht wie (ungelehrte) Beduinen. Wer nicht sucht, sich verständig zu machen in den Angelegenheiten der Religion Gottes, den wird Gott am Tag der Auferstehung nicht anschauen und dem wird er keines von seinen Werken für tadellos erklären.“

Doch die „Erleuchtung und die vermeintliche Erkenntnis“ die man findet ist nicht immer der richtige Weg. Es kann schnell passieren, dass man von einem Extrem ins andere fallen kann.

Ich erläutere es euch in einem kurzen Beispiel: Man wird in der xy-Religion hineingeboren und erreicht das 17. Lebensjahr und befasst sich nun mit seinem Glauben. Irgendwann stößt man auf Videos, Blogeinträge etc. von einer x-beliebigen Gruppierung.
Nun unterwirft man sich dieser Gruppierung, mit der Überzeugung, dass es die einzig wahre Religion ist oder die vernünftigste Begründung hat. Die Gruppierung besitzt natürlich auch einen „Anführer“ der seine Arbeit sehr souverän ausführt. Denn nach außen ist er nur der bescheidene junge Bursche, der versucht sein Wissen den anderen mitzuteilen. Doch ist es nicht nur das Wissen, Inbegriff die Aussprüche der Ahlulbait, der Friede über ihnen, die er verbreitet sondern viel mehr eigene Meinung, Vermutungen und propagandalügen.
Die Gruppenangehörige nehmen natürlich alles an, da sie es als „Gottes Segen“ betrachten. Sie glauben, dass Gott ihn auserwählte und ihm die Kenntnis herabsand. Demnach wäre es Unglaube, jegliche Aussagen abzulehnen. Denn wir wurden nicht mit Wissen oder Verstand gesegnet, sondern nur mit dem Leitbegriff „Schoßhund spielen“—

Doch alles annehmen? Das heißt doch, unreflektiert nimmt man alles von einer Persönlichkeit an, die sich selbst zum Anführer machte.
Da der Anführer nur mit Wissen „gesegnet“ ist und nicht mit der Unfehlbarkeit, können ihm doch Fehler unterlaufen oder?! Doch die Angehörigen, sind so verblendet, dass sie diese Fehler ausblenden, entschuldigen oder schön reden und weiter nach SEINEM Pfad praktizieren. Das ist falsch, denn in dem Falle werden Rechtsurteile die nicht mit den Überlieferung belegt wurden, ebenfalls angenommen.

Die zwei Persönlichkeiten haben aber auch Namen. Unsere Bewegungsführer, sind die „Gurus“ und die Unterwürfigen die „Schoßhunde“. Doch leider, fällt es vielen schwer diese Persönlichkeiten zu erkennen. Da sie entweder verblendet und dadurch unreflektiert sind oder es absichtlich so hinnehmen, um nicht die Schuldtragenden Praktiker zu sein. Denn sie bekamen die Theorie vom Guru. Sie überlassen die Verantwortung dem Guru.

Vorerst einmal definieren wir den Terminus Guru:
Als Guru wird ein spiritueller Lehrer bezeichnet. Seine Anhänger unterwerfen sich ihm mit dem Hintergrundgedanke, dass ihm ein besonderes Wissen zugeschrieben wurde, welches für die Erleuchtung unentbehrlich ist. Abgesehen davon, dass der Guru ein tiefes und umfassendes Wissen über die heiligen Schriften besitzt, ist er auch ein starkes Vorbild für seine Anhänger. Er lebt so, wie er es Lehrt. Die Anhänger versuchen ihm nachzuahmen und hinterfragen keine Handlungen.

Die Definition weicht in vielen Punkten von der Wirklichkeit ab. Der „Guru“ lebt nicht immer das vorbildliche Leben, was er den Menschen weiter lehrt. Eher sollte man sagen, dass er ein Scheinleben führt.
Selbst wenn der Guru eine unmoralische Handlung ausübt, wird diese von seinem Anhänger gut gesprochen. Man versucht jene Handlung zu rechtfertigen.
Auch ist der Guru nicht mit der heiligen Schrift vertraut. Denn wenn man mit der heiligen Schrift vertraut wäre, so würde man nicht die gottähnliche Stellung beanspruchen. Dies kann auch mit dem Scheinbegriff „Stellvertreter“ gedeckt sein.

Diese Person ist der Inbegriff von Güte und Reinheit. Sie ist spirituell oder steht über die Korruption der Politik. Hat ein grenzenloses Mitgefühl für jedes Opfer, sodass dadurch diese heilig wirkende Äußere sich schon früh entwickelt, um ihren starken Hunger nach Macht und Aufmerksamkeit oder ihre sinnlichen Gelüste zu verschleiern. Die Ironie dabei ist, dass genau so eine Person eine Menge Macht erlangen kann, indem sie diese heilige Aura auf die Spitze treibt und beispielsweise eine Sekte oder Partei anführt. Und sobald diese Person an die Macht kommt, hat sie genügend Raum, um sich zu entfalten. Das heißt, die Person wird intolerant, kritisiert die „Unreinen“ und bestraft sie.
Und wehe der Guru wird kritisiert. So wird die Person (die ihn kritisierte) und der Glaubensgrad infrage gestellt.

Der Guru fokussiert sich auf diejenigen, die in einem Dilemma leben und sich keiner Gruppe zugehörig fühlen und somit potenzielle Anhänger darstellen. Denn sie sind leichte Beute für den Guru.
Es spielen viele Faktoren eine Rolle, doch Fakt ist, dass sie leicht manipulierbar sind; Menschen aus einem Sozial schwachen Umfeld oder Menschen mit traumatischen Erlebnissen zum Beispiel.
Und er versucht eine Bewegung zu gründen, die sich gegen Macht und Politik stellt. Und deckt dies mit der Aussage, dass die einzige Politik die herrschen darf, die islamische ist. Außerdem beansprucht er die absolute Wahrheit und er macht seinen Anhängern leere Versprechungen. Die Gurus glauben, sie würden alles Durchschauen und beinahe alles wissen. Komplexe Zusammenhänge werden oftmals unzulässig negiert und vereinfacht. Sie hinterfragen Dinge, die eigentlich klar und eindeutig sind. Sie glauben in der Position zu sein, eine Gruppierung anzuführen, weil ihre heiligen Persönlichkeiten es indirekt von ihnen verlangt haben. Die Gefolgschaft der Gurus ist meist klein, aber treu.

Ist von einem Guru die Rede, gilt es immer kritisch hinzuschauen. Denn die heutigen selbst ernannten „Gurus“ missbrauchen ihre Macht auf unterschiedliche Weise. Das kann so ausschauen, dass sie die Menschen aus ihrem bisherigen Leben entfremden und sie in allen Lebensweisen beeinflussen und sie subtil manipulieren in deren Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung. Sehr verächtlich ist der Missbrauch der vertrauten Beziehung, der zwischen einem „religiösen“ Lehrer und den Schülern besteht.

Der Guru ist erst einer, wenn er auch dementsprechend eine Anhängerschaft besitzt. Wir sprechen auch von dem klassischen Schoßhund. Sie identifizieren sich mit dem Denken und Handeln ihres Gurus. Sie glorifizieren auch Fehltritte des Gurus und sind ganz klar fanatisch nach ihm. Sie haben eine extrem ausgeprägte emotionale Bindung zu ihm. Die meisten stellen den Guru auch über ihre eigene Familie.

Im Großen und Ganzen ist es nicht verkehrt, von einer Person wissen zu nehmen. Man sollte von dem Wissen dieser Person profitieren, sofern sie sich an die Aussprüche der Ahlulbait, der Friede über ihnen, halten. Dennoch ist es sehr gefährlich, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen, denn man sollte sie so positionieren, dass sie nur jene sind, die die Aussprüche Ahlulbait tradieren und gemäß anderen Narrativen erklären.

Abu Bakr Al-Hadrami berichtete, dass Hajjaj Ibn Sabbah sagte: „Ich sprach zu Abu Ja’far (Al-Baqir): ﴾Wir erzählen von dir einen Ausspruch, worauf einige von uns sagen: »Unser Wort ist ihr Wort.«﴿ Er sprach: ﴾Was möchtest du nun? Möchtest du ein Führer sein? Nachgeahmt werden? Wer uns das Wort überließ, der ist in Sicherheit gewesen.﴿” [Al-Wasa’il von Al-Amili, Band 27, Seite 130, Hadith 19]

الحسن بن سليمان عن سعد بن عبد الله عن أحمد بن محمد، عن علي بن الحكم، عن أبي بكر الحضرمي عن الحجاج بن الصباح قال: قلت لأبي جعفر عليه السلام: إنا نحدث عنك بالحديث فيقول بعضنا قولنا قولهم قال: فما تريد أتريد أن تكون إماما يقتدى بك من رد القول إلينا فقد سلم

Muhammad Ibn Ya’qub berichtete, dass Ishaq Ibn Ya’qub sagte: „Ich bat Muhammad Ibn Uthman Al-Amri, Gott habe Sein Wohlgefallen an ihm, ein Schreiben für mich zu übermitteln, worin ich mich über Dinge erkundige, die mir unklar sind. Hierauf ging das vom Gebieter der Zeit (a.) unterschriebene Schreiben ein: ﴾Was die eintretenden Ereignisse anbelangt, so kehrt darin zu den Erzählern unseres Ausspruchs zurück, denn sie sind mein Beweis an euch und ich bin Gottes Beweis.﴿”[Al-Bihar von Al-Majlisi, Band 2, Seite 90, Hadith 13]

أحمد بن علي عن محمد بن يعقوب عن إسحاق بن يعقوب قال: سألت محمد بن عثمان العمري رحمه الله أن يوصل لي كتابا سألت فيه عن مسائل أشكلت علي فورد التوقيع بخط مولانا صاحب الزمان عجل الله تعالى فرجه: وأما الحوادث الواقعة فارجعوا فيها إلى رواة حديثنا فإنهم حجتي عليكم وأنا حجة الله

Ali Ibn Muhammad berichtete, dass Imam Ali (a.) sagte: „Nimm die Weisheit von dem, der sie dir darbot und schaue auf das, was er sagte und schaue nicht auf den, der es sagte.”[Uyun-ul-Hikam von Al-Wasiti, Seite 241]

علي بن محمد الليثي عن علي بن أبي طالب عليه السلام قال: خذ الحكمة ممن أتاك بها وانظر إلى ما قال ولا تنظر إلى من قال

Sufyan Ibn Khalid berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Hüte dich vor der Führerschaft, denn keiner trachtete nach ihr, außer dass er sich ins Verderben stürzte.” So sprach ich: „Dann haben wir uns ins Verderben gestürzt, da es niemanden von uns gibt, außer dass er es mag, dass man ihm gedenkt, ihn aufsucht und von ihm nimmt.” Da sprach er: „Es ist nicht das, was du denkst. Es geht lediglich darum, dass du jemandem außer dem Beweis (a.) solch eine Position gibst, dass du ihm alles glaubst, was er sagte und die Menschen zu seinem Wort rufst.”[Al-Wasa’il von Al-Amili, Band 27, Seite 129, Hadith 33396]

محمد بن علي عن علي بن الحسين عن سعد بن عبد الله، عن محمد بن الحسين، عن محمد بن خالد، عن سفيان بن خالد عن جعفر بن محمد الصادق عليه السلام قال: إياك والرياسة فما طلبها أحد إلا هلك، فقلت: قد هلكنا إذا ليس أحد منا إلا وهو يحب أن يذكر ويقصد ويؤخذ عنه، فقال: ليس حيث تذهب، إنما ذلك أن تنصب رجلا دون الحجة فتصدقه في كل ما قال وتدعو الناس إلى قوله

Muhammad Al-Hurr Al-Amili schreibt:„Kapitel 14 – Unzulässigkeit der Nachahmung (Taqlid) von jemand anderem als dem Unfehlbaren bei Rechtsurteilen – [764] 1 – Muhammad Ibn Ya’qub berichtete von einer Anzahl unserer Gefährten, welche von Ahmad Ibn Muhammad Ibn Khalid berichteten, welcher von Abdullah Ibn Yahya berichtete, welcher von Ibn Muskan berichtete, welcher von Abu Basir berichtete, dass er Imam As-Sadiq (a.) über den Vers befragte: ﴾Sie nahmen sich ihre Gelehrten und ihre Mönche zu Herren anstelle Gottes.﴿ (9:31) Er sprach: ﴾Bei Gott, sie riefen sie nicht dazu auf, ihnen zu dienen, denn hätten sie sie dazu aufgerufen, dann hätten sie nicht auf sie gehört, sondern sie erlaubten ihnen das Verbotene und verboten ihnen das Erlaubte. Daher dienten sie ihnen auf eine Weise, ohne dass es ihnen dabei bewusst war.﴿ Ich sage: ﴾Die Überlieferungen bezüglich dieser Thematik sind ununterbrochen und mehrfach (Mutawatir) berichtet worden. Wir nennen eine Zusammenfassung dessen im erwähnten Buch.﴿ – [765] 2 – Dazu gehört die Aussage von Imam As-Sadiq (a.): ﴾Hütet euch vor diesen Führern, die die Führerschaft ausüben, denn bei Gott, die Sandalen pulsierten hinter keinem, außer dass er (selbst) zugrunde ging und (andere) zugrunde gehen ließ.﴿ – [766] 3 – Und seine (a.) Aussage: ﴾Wehe dir, jemandem außer dem Beweis (a.) solch eine Position zu geben, dass du ihm alles glaubst, was er sagte.﴿ – [767] 4 – Und seine (a.) Aussage: ﴾Wer jemandem im Ungehorsam gehorchte, der hat ihm gedient.﴿ – [768] 5 – Und die Aussage von Imam Al-Baqir (a.): »Wer auf einen Redner hörte, der hat ihm gedient. Wenn es der Redner von Gott ausrichtete, dann hat er Gott gedient und wenn es der Redner vom Satan ausrichtete, dann hat er dem Satan gedient.« – [769] 6 – Und seine (a.) Aussage: ﴾Alles, was nicht von diesem Haus hervorkommt, ist falsch.﴿ – [770] 7 – Und die Aussage von Imam As-Sadiq (a.): ﴾Fürchtet Gott und kommt nicht zu den Führern. Lasst ab von ihnen bis sie dem Ende zuneigen. Bei Gott, ich bin besser für euch als sie.﴿ – [771] 8 – Und die Aussage von Imam Ali (a.): ﴾Wir sind der Leitsatz und die Gefährten und die Hüter und die Türen. Die Häuser werden nicht anders betreten als durch ihre Türen und wer sie anders betritt als durch ihre Türen, dem wird der Titel des Diebes zuteil.﴿ – [772] 9 – Und seine (a.) Aussage: ﴾Unter den Menschen gibt es nur zwei Arten von Leuten: Ein Befolger einer Gesetzgebung und ein Erfinder einer Erneuerung.﴿ – [773] 10 – Und die Aussage von Imam As-Sadiq (a.): ﴾Lass ab von Analogie und persönlicher Meinung und das, was Leute über Gottes Religion ohne Beweis dafür sagten.﴿ Außer diesen gibt es noch sehr viele andere Überlieferungen.”[Al-Fusul-ul-Muhimmah Fi Usul Al-A’immah, Band 1 Seite 524 – 527]

قال شيخ الإسلام الحر العاملي رضي الله عنه: باب ١٤ – عدم جواز تقليد غير المعصوم في الأحكام الشرعية [٧٦٤] ١ – محمد بن يعقوب، عن عدة من أصحابنا، عن أحمد بن محمد بن خالد، عن عبد الله بن يحيى، عن ابن مسكان، عن أبي بصير، عن أبي عبد الله عليه الصلاة والسلام قال: قلت له: اتخذوا أحبارهم ورهبانهم أربابا من دون الله فقال: أما والله ما دعوهم إلى عبادة أنفسهم ولو دعوهم ما أجابوهم ولكن أحلوا لهم حراما وحرموا عليهم حلالا فعبدوهم من حيث لا يشعرون أقول: والأحاديث في ذلك متواترة، ذكرنا جملة منها في الكتاب المذكور [٧٦٥] ٢ – فمن ذلك قول الصادق عليه الصلاة والسلام: إياك وهؤلاء الرؤساء الذين يترأسون فوالله ما خفقت النعال خلف أحد إلا هلك وأهلك. [٧٦٦] ٣ – وقوله عليه الصلاة والسلام: إياك أن تنصب أحدا دون الحجة، فتصدقه في كل ما قال. [٧٦٧] ٤ – وقوله عليه الصلاة والسلام: من أطاع رجلا في معصية فقد عبده [٧٦٨] ٥ – وقول الباقر عليه الصلاة والسلام: من أصغى إلى ناطق فقد عبده فإن كان الناطق يؤدي عن الله فقد عبد الله وإن كان الناطق يؤدي عن الشيطان فقد عبد الشيطان. [٧٦٩] ٦ – وقوله عليه الصلاة والسلام: كل ما لم يخرج من هذا البيت فهو باطل. [٧٧٠] ٧ – وقول الصادق عليه الصلاة والسلام: اتقوا الله ولا تأتوا الرؤساء، دعوهم حتى يصيروا أذنابا، أنا والله خير لكم منهم. [٧٧١] ٨ – وقول علي عليه الصلاة والسلام: نحن الشعار والأصحاب والخزنة والأبواب ولا تؤتى البيوت إلا من أبوابها فمن أتاها من غير أبوابها سمي سارقا. [٧٧٢] ٩ – وقوله عليه الصلاة والسلام: إنما الناس رجلان، متتبع شرعة، ومبتدع بدعة. [٧٧٣] ١٠ – وقول الصادق عليه الصلاة والسلام: دع القياس والرأي وما قال قوم في دين الله ليس له برهان إلى غير ذلك من الأحاديث الكثيرة جدا

Imam As-Sadiq (a.) sagte:„Wen es erfreute, den Glauben zu vervollkommnen, der soll sprechen: ﴾Mein Wort zu allen Dingen ist das Wort der Familie von Muhammad (s.) zu dem, was sie geheimhielten, zu dem, was sie offenbarten, zu dem, was ich erfuhr und zu dem, was ich nicht erfuhr.﴿”[Al-Bihar von Al-Majlisi, Band 25, Seite 364, Hadith 2]

Die Unfehlbaren, der Frieden über ihnen, lehren uns, dass die Schöpfung in drei Kategorien eingeteilt wird.

Lehrer, Schüler, Gesindel.
Die Lehrer sind die Unfehlbaren, der Frieden über ihnen.
Die Schüler sind die Schiiten.
Und der Rest (alle Nicht-Schiiten) ist Gesindel.

Jabir Ibn Yazid berichtete, dass Imam As-Sadiq (a.) sagte: „Die Menschen sind zweierlei Leute: Wissender und Lehrling und die übrigen Menschen sind Gesinde. So sind wir die Wissenden, unsere Anhänger sind die Lehrlinge und die übrigen Menschen sind Gesinde.”[Al-Bihar von Al-Majlisi, Band 1, Seite 194, Hadith 8]

جابر بن يزيد عن جعفر بن محمد الصادق عليهما السلام قال: إن الناس رجلان عالم ومتعلم وسائر الناس غثاء فنحن العلماء وشيعتنا المتعلمون وسائر الناس غثاء

Die Meinung eines Schülers ist belanglos, wenn es nicht auf den Lehrer zurückzuführen ist. Und wir sollen auf den Lehrer zurückführen mit ihren Aussagen.

Es kann vor allem in der heutigen Gesellschaft sehr schnell passieren, dass man von dem einem Extrem ins andere Extrem fällt. Es gibt so viele Gruppierungen und so viele Querdenker, die nicht die Gabe des verständigen haben, sondern die Gabe des Manipulators. Sie manipulieren buchstäblich die Gefolgschaft und besänftigen dadurch ihre Herzen. Natürlich gibt es unter ihnen auch welche die Rechtsurteile fällen durch die Narrative der Ahlulbait. Und dies ist auch legitim anzunehmen. Doch müssen wir aufpassen, nicht eine emotionale Bindung aufzubauen und dadurch dem klassischen Schoßhund anzugehören, sondern viel mehr sollten wir ihm eine klare Stellung geben und rein rational mit der Persönlichkeit umgehen.

Fazit: Er tradiert die Aussprüche, wir recherchieren darüber und dann nehmen wir es an.

Respektiere deinen Verstand