Leichte Depression

Vermutlich haben Wir das schonmal alle erlebt: Wir wachen auf und fühlen uns schon beim Aufstehen bedrückt, melancholisch und lustlos. Erst gegen Abend weicht dieser Zustand, und am nächsten Tag ist die depressive Verstimmung weg, als habe es sie nie gegeben.
Solche depressiven Zustände, deren Ursachen wir nicht genau kennen, erleben so gut wie alle Menschen zwischendurch; sie sind bedeutungslos und erfordern [keine] Behandlung.
Auch vor Depression als Reaktion auf negative äußere Umstände- wie Misserfolge, Kränkungen, Dauerstress oder Todesfälle- ist niemand sicher.
Diese Art von Depression kann länger anhalten und verschwindet erst, wenn die auslösenden Faktoren vollständig seelisch verarbeitet wurden.

Aber das alles lässt sich nicht mit der tiefen Depression vergleichen der seelisch und geistig Kranken.

Selbstbehandlung ist nur bei leichten Depressionen möglich und erfordert nicht zwingend eine fachmännische medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung. Man kann sie auch mit etwas Kräuter und heißem Wasser behandeln.
Sollten sich jedoch während dieser Art von Depressionen negative Gedanken entwickeln (Selbstmord, Selbstverletzung etc.) empfehle ich dringend einen Fachmann aufzusuchen.

Kommen wir zum Heilungsprozess: Wir sprechen hier über relativ leichte Depressionen. Das sind unteranderem, Kränkungen die uns widerfahren sind, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der Schule, durch eine „banale“ unbedachte Äußerung einer Person dir gegenüber.
Du fühlst dich dadurch erstmal gekränkt und ziehst dich zurück, durch das ständige grübeln entwickelt sich eine Schlafstörung. Und auch ändert sich dein Essverhalten z.b. Appetitlosigkeit.

Bleibt unbesorgt, dass ist nur eine Phase, die schnell mit den richtigen Kräutern vergehen kann.

Zur Selbstbehandlung leichter Depressionen können Johanniskrauttropfen- oder -dagrees eingenommen werden.
Es hat eine beruhigende Wirkung und hellt die Stimmung auf, da in Johanniskraut Nervenvitamine der B-Gruppe enthalten sind. Nach circa 10-14 Tage werdet ihr eine Veränderung verspüren. Auch wird sie die Wirksamkeit stabilisieren.
Sollte es trotzdem weitere Verstimmungen geben, wird eine Kräutermischung aus Angelika, Beifuß, Quendel, Rosmarin und Salbei empfohlen.

Zur Beruhigung empfiehlt sich Baldrian und Hopfen sehr gut und sollten Ängste im Vordergrund der Verstimmung stehen, so empfiehlt sich Basilikum ganz gut.

Bei leichten Depressionen kann Johanniskraut durch Lorbeer oder Thymian ergänzt werden.