Über den Umgang mit Menschen  

Über den Umgang mit Menschen 

Wie können wir unser leben Glücklich und produktiv gestalten?

Da hat uns Adolph Freiherr von Knigge einige Denkanstöße mitgegeben. Knigge hat versucht, uns Ratschläge mitzugeben ohne daraus Benimmregeln zu erstellen. Seine Gedanken sind psychologisch fundiert.

Um Glücklich Leben zu können, müssen wir es schaffen uns an andere Menschen und eine fremde Umgebung anzupassen. Zu beachten ist, dass wir uns selbst nicht verlieren oder unsere Normen und Werte sich verformen.Das bedeutet, wir achten auf unsere Umgebung und gleichzeitig nehmen wir Rücksicht auf unsere Bedürfnisse.Erkennbar ist dies, vor allem bei der Konfrontationen der neuen und alten Generation. Beide Generationen, wuchsen mit unterschiedlichen Normen und Werten auf. Damit ist aber nicht gemeint, dass das Zusammenleben nicht funktionieren würde,sondern das wir uns austauschen müssen und ein Verständnis für einander entwickeln sollen. Wir müssen Lernbereitschaft und Verständnis aufbringen, weil man vor allem in Beziehungen zu Menschen, die deutlich älter und jünger sind viel mehr lernt. 

Ältere Menschen haben viel an Lebenserfahrungen gesammelt, und versuchen ihre Normen und Werte auf die neue Generation zu verlagern.Sie leben noch in ihrer damaligen Welt, in der Vergangenheit. Doch das ist nicht möglich. Die jüngeren Genießen wiederum eine qualitativere Bildung, und fühlen sich somit intelligenter und erhabener.

Um aber ein Glückliches Leben führen zu können, mit den ganzen Unterschieden, müssen sowohl die jüngeren als auch die älter, die Unterschiede und die verschiedenen Lebensformen akzeptieren und respektieren. [FREIHEIT,VERNUNFT und TOLERANZ]

In der Familie sollte es ebenso her verlaufen. Gegenseite Akzeptanz und viel Verständnis. Sehr viel Verständnis.Eltern sollten ein freundschaftliches Verhältnis zu den Kindern pflegen.Und die Bevormundung aufheben, sobald sie das erwachsenen Alter erreichen.Auch bei der Partner Wahl, sollte man gewiss vorgehen. Schließlich ist es genau die eine Entscheidung, die unser Leben umkrempeln wird. Knigge sagt, dass Gegensätze sich anziehen. Das bedeutet, dass man nicht zwingend in allem gleich sein muss, sondern man die fehlenden Bausteine beim Partner ergänzt. Jedoch ist zu beachten, dass die Unterschiede nicht gewaltig sein dürfen, sondern im gesundem Rahmen. Denn zu große unterschiede, würde die Partnerschaft nicht gut tun oder sogar enorm kränken.Wenn man eine vollkommene, glückliche und sorgsame Ehe führen möchte, so muss man sich gegenseitig respektieren. Denn gutes Benehmen, ist in der Ehe das A und O. Wichtiger denn je. Man sollte sich in der Ehe nicht gehen lassen, sowohl äußerlich als auch innerlich. Man kennt es doch, vor der Ehe zeigt man sich aus der besten Seite und nach der Ehe kann es sich ändern. Und genau das darf nicht passieren. Denn das würde der Ehe ein Ende versetzen. 

Gutes Benehmen:

Nicht nerven  Nicht nachlässig werden 
Respektvoll sein  Füreinander da sein 

Nicht eifersüchtig sein  Verständnisvoll sein 
Geduldig  Mitfühlend 

Zu beachten in der Ehe:

  • Eigener Freundeskreis und eine Tätigkeit (damit man sich was zu erzählen hat)
  • Nicht mehr als ein paar Stunden sehen (damit man sich vermissen kann)
  • Mann = Autoritätsperson ( der Mann darf seine Autorität in der Familie nicht verlieren—> sonst wird er nicht ernstgenommen)

Frauen sind emotionale Wesen, empfindsamer und schwächer. Sie sind Gierig, launisch, Abenteuerfreudig, neugierig und abhängiger. Der Mann muss diese Aspekte berücksichtigen. Denn die Frau zu bändigen, ist einfacher denn je. Die Frau, das weibliche Geschöpf, achtet nicht auf das äußerliche.Mann kann sie durch genügend Aufmerksamkeit und Freundlichkeit gewinnen. Trotzdem sollte der Mann auf sein äußerliches Erscheinungsbild achten. Er muss gepflegt sein und duften. Auch muss er emphatisch gegenüber der Frau sein. Ihr verzeihen bei einem Missgeschick und ihre Makel akzeptieren. ( In dem Falle ist die Rede von einer Frau die sich nicht gehen lässt und der Norm entspricht) So wird, nach Knigge, der Mann Erfolg in der Frauenwelt haben. Knigge sagt, dass man sich vor Wissbegierigen Frauen in acht nehmen muss. Denn sie bilden sich ein, dass dies ihre Berufung ist (sich mit der Wissenschaft zu befassen), wobei sie sich dadurch lächerlich machen und ihre eigentlichen Pflichten vernachlässigen.Außerdem schafft es die Frau nicht, so viel Wissen zu haben wie der Mann. Egal wie lange sie sich belesen tut, ihr Wissen in der Wissenschaft bleibt Oberflächlich und Unvollständig.

Die Pflichten der Frau:

Haushalt  Mann
Kinder  

Freundschaften sind schön! Vor allem, wenn sie Lang anhaltend sind. Die besten Freundschaften beginnen in der Jugendzeit, mit gleichaltrigen. Diese Freundschaften sollte man pflegen und nicht vernachlässigen. Wie oben beschrieben, würde eine Freundschaft das Eheleben bestärken, da man noch seine eigenen Kreise braucht. (Solche Freundschaften darf man nicht vergessen)In dem Falle ist die soziale Schicht nicht wichtig. Einer aus der Ober Schicht könnte mit einem aus der Unterschicht eine innige Freundschaft führen, solange beide sich respektieren und ähnlich denken. Freundschaften sollten auf Gegenseitigkeit beruhen. Ein nehmen und geben. ABER!… Keiner sollte mehr geben und keiner sollte mehr nehmen. Beides muss ausgewogen sein. Sonst würde die Freundschaft nicht lange halten.Jedoch dürfen wir keine hohen Erwartungen haben, damit die Enttäuschung im Nachhinein nicht enorm nicht. Das sind alltägliche Probleme in der Freundschaft: Man fühlt sich einsam und niemand ist da , selbst der beste Freund oder die beste Freundin nicht. Wenn man in dem Falle hohe Erwartungen hat, wird die Enttäuschung enorm sein.Deswegen sagt Knigge, dass eine Freundschaft nur dann hält, wenn man sich in Not hilft und für einen da ist. Aber auch sollen wir nicht gleich die Freunde aufgeben die mal nicht da waren, wenn man sie brauchte, sondern Verständnis aufbringen, dass sie sich auch mal zurückziehen möchten.Wir brauchen keine Angst vor Freundschaften haben, wenn wir unsere Grenzen früh erkennen und keine hohen Erwartungen haben. Das Gefühl von Ausnutzerei in der Freundschaft müssen wir überwältigen und an mehr positives denken, was man zum Beispielen durch die Freundschaft gewinnen kann. Falls das Gefühl zur Tat wird ist die einzige Lösung, die Freundschaft zu beenden.Auch gibt uns Knigge einige Denkanstöße, wie wir mit Gästen umgehen sollte, da wir auch mal mit ungelegnen besuchen konfrontiert werden.In dem falle, dürfen wir es nicht bemerkbar machen, dass sie unpassend oder ungelegen erscheinen, sondern aus der missgünstigen Situation die beste schaffen. (Familienprobleme darf man vor den Gästen nicht erwähnen oder austragen).Auch sollten Besuchsgruppen klein gehalten werden, vor allem  mit der Kenntnis, wenn sich zwei Menschen nicht verstehen (solche sollten Gruppen nicht zusammen einladen, damit keine angespannte Stimmung herrscht).Auch wir als Gäste sollten darauf acht geben, die Gastgeber nicht zu bedrängen. Das bedeutet, nicht lange Vorort bleiben und nicht viel fragen, was zu Unannehmlichkeiten führen kann.Auch Streitigkeiten mit den Nachbaren sollten wir vermeiden,da wir uns in der Nachbarschaft keine Feinde machen sollten. Sonst können wir kein erholsames leben in unseren Eigenheim führen.Wir vermeiden Feinde, in dem wir uns nicht auf Streitigkeiten einlassen und ihnen aus dem weg gehen. Auch sollten wir keine Kampfansagen ernst nehmen und nachgiebig sein.Fremde Angelegenheiten sollten uns nicht zur last fallen, da wir in solchen Situationen unparteiisch handeln müssen oder uns erst garnicht einmischen.

Der Umgang mit reichen und mächtigen Menschen:

  • Mächtige und reiche Menschen haben einen schlechten Charakter und können keine Freundschaften eingehen 
  • Sie glauben sie sind besonders und erhabener, da es ihnen seit Kindes alter eingeflößt wird
  • Es gibt durchaus ausnahmen, aber überwiegend sind sie verdorben worden 
  • Wir sollten mit ihnen Vorsicht umgehen 
  • Ihnen nicht vertrauen
  • Keine hohen Erwartungen haben 
  • Keine Höflichkeit erwarten 
  • Kein ‚Danke‘ und ‚Bitte‘ erwarten 
  • Die Enttäuschung ist enorm 
  • Man wird schnell ausgetauscht und alleine gelassen

‚Freunde‘ der Mächtigen und reiche:

  • Verdorben, heuchlerisch, unehrlich, verschwenderisch, arrogant und kriecherisch
  • Sie sind vom Glanz verblendet 
  • Sie nutzen ihre Umgebung aus 
  • Man solle sich am besten von ihnen fern halten
  • Haben keine eignen Werte 
  • Leben nur für Obrigkeiten 

Umgang mit sozial tiefer stehenden Menschen:

  • Sie nicht bemitleiden oder das Gefühl geben, dass sie nicht teil unsere Gesellschaft sein können 
  • Sie nicht permanent damit konfrontieren (z.b. sie in ein teures Restaurant zu führen)
  • Sie freundlich und respektvoll behandeln 
  • Verständnis aufbringen 
  • Ihnen zu hören und helfen in Not —> bedienungslos
  • Sie haben auch mitrede recht und dürfen sich gegen Obrigkeiten widersetzen
  • Sie nicht ausnutzen oder demütigen/ verleumden 
  • Keine Gewalt ausüben oder ihre Notlagen ausnutzen 

Umgang mit besonderen Berufsgruppe:

  • Menschen die ihren Beruf bewusst ausgesucht haben, und ihre Arbeit lieben, darf man anfreunden oder mit ihnen verkehren, sie sind harmlos
  • Menschen die nur wegen des Geldes und dem Ruhm arbeiten, muss man fürchten, da sie nicht fromm und ehrlich sein werden. Sie sind gefährlich 
  • Menschen mit Begabungen, muss man nicht fürchten, da sie ein weit ausgeprägtes  Denkvermögen besitzen und dadurch bescheidener sind
  • Menschen die glauben sie seien begabt, muss man fürchten, da sie permanent nach Anerkennung suchen und dies ihr Lebenselixier ist. Das kann durchaus problematisch werden, weil die Beziehung dadurch toxisch ist und man im ständigen Konkurrenzkampf ist 

Wir halten fest, man muss nicht reich, begabt, intelligent oder berühmt sein, um glücklich zu werden. Wir müssen lernen, mit allen Bevölkerungsschichten umgehen zu könne.Wir müssen lernen, unseren Fokus auf das zwischenmenschlichen zu lenken.Das wichtigste ist die Akzeptanz , die Toleranz und die Vernunft.Wenn wir diese drei Eigenschaften besitzen, können wir ein glückliches leben führen und Sorgenlos teil der Gesellschaft sein.

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